2009-07-17

Stockholm Tag 1


Mein neues Zuhause




Die Wohnung ist für Stockholm wirklich riesig, ich glaube es sind über 100 qm.
Heute morgen habe ich schon auf dem Balkon gefrühstückt:

Kanelbulle och Yoghurt med Jordgubbar
Der Blick vom Balkon


Meine neue Mitbewohnerin, Jenny, ist wirklich nett, gestern hat sie mich vom Flughafenbus abgeholt und mir das Tunelbana Ticket System erklärt.
Während ich bei Ikea war, bekam ich auf einmal eine SMS von ihr, sie hatte extra da angerufen, um für mich rauszukriegen, wie das mit dem Liefern am selben Tag abläuft.
Dieser Ikea war übrigens riesig. Kein Vergleich zu den deutschen. Als erstes fährt man in den 5. Stock hoch und dann arbeitet man sich wieder nach unten vor, dort sind dann auch die Kassen. 
Als Erstes habe ich versucht, meine Matraze selbst zu tragen, aber sie war größer als ich, ich musste kapitulieren. Ich hab mir dann ein Taxi genommen und der türkische Taxifahrer hat mir in perfektem Englisch erklärt, dass er Deutschland ja viel schöner fände als Schweden. 



Und so sieht mein Zimmer jetzt aus:



Heute morgen um acht wurde ich vom Klingeln meines Handys geweckt, es war Jenny. Das Klingeln hörte sofort wieder auf, deshalb dachte ich, es sei ein Versehen gewesen.
Doch dann hörte ich leises Rufen aus ihrem Zimmer. Sie war gestern Abend tanzen und hat es dabei irgendwie hinbekommen, sich den Fuß zu verletzten. Im alkoholisierten Zustand hat sie es irgendwie mit dem Taxi nachhause geschafft, aber heute morgen konnte sie sich vor lauter Schmerzen kaum noch umdrehen.
Mit verletzten Füßen hab ich ja Übung, deshalb hab ich ihr tiefgefrorene Erdbeeren zum Kühlen gebracht und ganz viel Wasser, verkatert war sie nämlich auch noch.
Dann hat sie einen Krankenwagen gerufen. Die Sanitäter waren glücklicherweise echt schnell da, haben sie mir Schmerzmitteln vollgepumpt und auf einer Trage aus der Wohnung gebracht.
Die Arme war völlig benebelt von den Schmerzmitteln und murmelte immer "I'm so sorry, Annika" während sie in den Lift getragen wurde.
Laut dem Sanitäter hat sie sich wohl den Knöchel gebrochen, ich muss ihr gleich mal eine SMS schreiben, wie es ihr geht.
Alles in allem ein ziemlich aufregender erster Morgen.

8 Kommentare:

  1. ein knöchel ist doch nix gegen den großen zeh...

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  2. Tolle Bilder von der Wohnung und aufregende Erlebnisse! Wir sind in Gedanken bei dir. Übrigens gefällt uns dein Blog richtig gut. Grüße den hohen Norden von uns - wir sind bald auch in Skandinavien. Sigi

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  3. haha, ich habe meine browser-einstellungen überlistet und kann jetzt auch kommentieren :)
    schöne wohnung und super aussicht.
    wünsche gute besserung. das tut bestimmt weh...
    knutscha

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  4. Liebe Grüße an Jenny. Hoffentlich geht es ihr wieder ein wenig besser. Wir wünschen ihr, dass die Schmerzen nachgelassen haben und dass sie nicht allzu sehr humpeln muss. Was heißt übrigens humpeln auf schwedisch? Sigi

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  5. komm zurück! wir müssen den fox mit deiner katze vertraut machen. loslos. außerdem ist sebastian langweilig. er kuckt aus dem fenster :-)
    liebste grüße
    lärry

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  6. @alle: hui, so viele kommentare, das artet ja richtig in arbeit aus. bitte aber trotzdem weitermachen!
    @sigi: in svensk "humpeln är "haltar". das ist aber schön dass ihr den blog lest und sogar kommentiert!
    @larry: am dienstag bin ich wieder da, dann können wird den fox gerne auf linchen loslassen!

    liebe grüße, annika

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  7. Liebe Annika, der Ausblick von deiner Wohnung ist ja ganz heimatlich - wie im Schwarzwald, gell?!

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  8. @bärbel: ja, ich fühl mich auch schon fast heimisch! jenny fand den namen "black forest" auch sehr lustig weil es bei ihnen so gut wie keinen anderen wald gibt.

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